Klein aber oho! Ein Tiny House entsteht.

Am Anfang war da ein Traum: Der Traum, in einem umgebauten Gelenkbus zu wohnen. Aus diesem wurde Wirklichkeit: Tati und ihr Freund aus einem kleinen Dorf in Sachsen wohnen mittlerweile in ihrem selbst gebauten, mobilen Tiny House – mit ondo Boden, versteht sich.

Unter Tiny House (oder Minihaus) versteht man ein Haus mit maximal 28 m2 Wohnfläche. Der Sinn dahinter ist, den – heutzutage leider üblichen – übermäßigen Konsum und Verbrauch einzudämmen. Denn wer nur wenig Platz zur Verfügung hat, muss diesen Raum umso effektiver und durchdacht nutzen. 

Tati kann hier sicher als Vorbild gelten. Sie reduziert seit Jahren erfolgreich ihren Müll, kauft regelmäßig im Unverpackt-Laden und trägt nachhaltig produzierte Kleidung. Wie sie das alles schafft, könnt ihr auf ihrem Blog sowie auf ihrem Instagram-Account nachlesen.

Kein Wunder, dass sie auch bei ihrem neuen Holzboden keine Kompromisse eingehen wollte! Er sollte natürlich und langlebig sein, für eine Fußbodenheizung geeignet und relativ unempfindlich gegenüber Abdrücken oder Kratzern. Ein ondo Boden, genauer gesagt unser Eichenboden Joris pur aus nachhaltiger Forstwirtschaft erfüllt all diese Anforderungen – und mehr: Er stammt zu 100 % aus Österreich und wird möglichst auftragsnah produziert, um Ressourcen zu schonen.

Das Tiny House von Tati und ihrem Freund ist schlussendlich übrigens nicht aus einem umgebauten Gelenkbus entstanden: Tati hat sich in einen alten Schaustellerwagen mit Runddach verliebt, und letzten Sommer haben sie diesen bis auf die Grundfeste zerlegt und erneuert. Die neuen Außenwände sind aus Holz – und gut gedämmt, da sie auch im Winter nicht frieren wollen.

Das kleine Haus auf Rädern hat alles was man braucht: eine Küche als Herzstück, ein Wohn-/Schlafzimmer, das durch einen Einbauschrank vom restlichen Raum abgetrennt wird sowie ein vollausgestattetes Badezimmer – das aber noch nicht ganz fertig ist. Selbst zwei Schreibtische und ein Pelletofen haben noch Platz gefunden! An der Aufteilung haben die beiden Studenten lange getüftelt, um die für sie perfekte Lösung zu finden.

Angrenzend soll noch eine Terrasse gebaut werden, um das Leben bei passendem Wetter auch ins Freie verlagern zu können. Mit Hochbeeten wollen sie dem Selbstversorger-Leben noch einen Schritt näher kommen. Die letzten Monate während des Umbaus haben Tati und ihr Freund übrigens in ihrem Wohnmobil gleich neben der Baustelle gewohnt. Das Leben auf wenigen Quadratmetern ist also nichts Neues für sie.

Wir wünschen ein schönes Leben im neuen „Häuschen“, viel Freude mit dem Boden, und freuen uns über jedes Update auf incapitalletters.de!